elektrische Wasserpumpe

  • Die perfekte Lösung blieb mir verwehrt . Pumpe läuft schon etliche Jahre in meiner MD . Hatte auch nur die Wahl zwischen der E-Pumpe und Originalteilen aus einer MD WK .Nachteil bei diesem Typ - Pumpe ist ins Getriebegehäuse verbaut . Angußteile sind bei mir nicht vorhanden . Also alles selbst herstellen . Wäre zwar kein Problem gewesen nur sehr aufwändig . Außerdem muß dafür ein Zahnrad geändert werden . Elektronische Regelung war angedacht . Irgend einen Impuls von der Lima abnehmen . Na ja - auch Elektroniker haben ihre Grenzen . Ich kann es jedenfalls nicht .


    Nun lebe ich mit der E-Pumpe und Widerstand und lebe gut damit .

  • wieso impuls von der lima? lima und wasserthemp hat wenig miteinander zutun oder? esseidenn man will das als "nicht optimal" erkannte nochmals umsetzen, mit den sich ändernden fördermengen im bezug zur drehzahl duplizieren.


    meine ersten gehversuche in dieser thematik was den mechanischen teil angeht, waren umgebaute kühlerventilatoren (wenig bautiefe) und kart-wasserpumpen. so bekam ich eine elektrisch betriebene wasserpumpe in ansprechender optik die im durchmesser 100mm hatte und 80mm lang war. die fördermenge war mehr als ausreichend. ausgelitert habe ich das, als ich gesehen habe, das die pumpe einen 20mm dicken wasserstrahl ca. 3 meter weit gespritzt hat nicht!


    die themperaturabhängige steuerung, hat mir ein angehender elektrotechnik ingenieuer gemacht. war ein kleines kästchen, in der grösse etwa einer streichholzschachtel.
    im betrieb hat sich herrausgestellt, dass der motor schneller auf betriebsthemperatur kam, als mit thermostat und mechanischer WAPU, und dass dann im fahreinsatz recht schnell auf maximale fördermenge hochgefahren wurde!
    eine steuerrung im eigentlichen sinne, sahen wir dann als nichtmehr notwenig an. was nicht da ist, kann auch nicht kaputtgehen und wiegt nichts. die steuerung wurde dann wieder ausgebaut. so ist der aktuelle stand "zündung ein - wapu ein".....


    ob das an allen bikes vom verhalten her so wäre, kann ich nicht sagen! für mich und mein bike ist diese version also die optimale lösung.


    SC

  • Zitat

    Original von schrauber crack
    wieso impuls von der lima? lima und wasserthemp hat wenig miteinander zutun oder? esseidenn man will das als "nicht optimal" erkannte nochmals umsetzen, mit den sich ändernden fördermengen im bezug zur drehzahl duplizieren.
    .


    SC


    Drehzahlregelung über Lima war der Gedanke . Deine weiteren Ausführungen sind gut . Wäre da mal mehr dran interessiert .

  • Hallo SC,
    um so besser, wenn das so ist das volle Leistung der Pumpe auch volle Kühlleistung bedeutet.
    Ich hatte nur den Gedanken der Steuerung aufgegriffen, weil El d schrieb er hat eine bessere Kühlung bei weniger Förderleistung. Also müßte man erst die optimale Förderleistung ermitteln.
    Das es nicht gut umgesetzt ist, kann ich auch nicht so stehenlassen.
    Werde mal nachher ein Bildchen machen.


    MfG Maik

  • ich habe mit unterschiedlichen pumpen und fördermengen, (eigenbau und kaufversion) also mehr oder weniger wasserdurchsatz, keine unterschiede im fahrbetrieb was die kühlleistung ansich angeht feststellen können. einzig das schon angeschriebene, schnellere auf betriebsthemperatur kommen bei der gesteuerten variante. "volle kühlleistung" ist nicht in jeder situation gut. was bei schlechtem und somit kühlen wetter? das war ja auch mein grund für den hinweis, dass sich mal die physikstudenten zu wort melden sollen!


    ich bin immernoch der meinung, dass die wasserpumpe zu entkoppeln vom aufwand an arbeit, kosten, betriebssicherheit und zum erzielenden "nutzen", nämlich dem verringern der verlustleistung, in keiner relation zur "lima raus" version steht! auch für mich fraglich, wenn 95% der fahrer nicht merken ob sie ein ps mehr oder weniger haben, weil der vergaser zu mager oder zu fett ist, wie sollen sie dann das ausbauen der wapu "erfahren"? nur durch das blosse bewusstsein das sie abgekoppelt ist weil sie es selbst gemacht haben??


    wenn "Ihr" es auf die spitze treiben wollt, warum optimiert man nicht den kühlmittelfluss? egal welche antriebsart der pumpe, sie muss immer das medium in bewegung halten. was ist mit der querschnittsverengung am thermostat? was mit dem sicher nicht strömungsgünstigen innenleben eines kühlers?


    wo zieht man die grenze welcher aufwand angemessen ist und was ist nurnoch technisches gimmick?


    SC

  • Den letzten Absatz kann ich nicht ganz nachvollziehen, weil Du ja im Ersten schreibst, daß es nicht so auf den Wasserdurchsatz ankommt. Also warum soll man da am Kühlmittelfluss strömungsgünstig optimieren? Das Thermostat ist für Sporteinsätze sowieso raus.(Bei mir schon länger ganz weg)


    Wenn das jetzt gut funktioniert, so wie ich das jetzt habe, dann war auch der technische Aufwand eigentlich nicht sehr hoch.
    Die Mehrleistung sei mal ganz hinten angestellt, darum ging es in diesem speziellen Fall auch vorrangig nicht.
    Da Du es ja selber versucht und anscheinend auch noch beibehalten hast, zeigt das es geht und bestimmt nicht schlechter.


    Danke für die guten Hinweise!


    Nächste Woche werde ich sehen wie es geht. Wenn etwas schlechter daran geht, muß ich mir Gedanken machen den SP-Kupplungsdeckel zu reparieren und die org. Wasserpumpe wieder montieren.


    MfG Maik

  • Warum versucht man, für Motorsport-Einsätze möglichst große Kühler unterzubringen?


    Wann kühlt das Wasser im Kühler bei ansonsten gleichen Bedingungen am meisten ab?


    Bei kürzerer oder bei längerer Verweildauer im Kühler?


    Die Durchflussmenge des Kühlwassers sollte immer auf den Einsatzzweck ausgerichtet sein!


    Dazu passen muss aber auch die Kühlleistung über den Luftdurchsatz, also die Abführung der Wärme aus dem Kühler.


    Bei Trialmaschinen sind z. B. Lüfter am Kühler, die bei den Wartezeiten vor den Sektionen Luft durch den Kühler saugen, um einen Wärmestau im Motor zu verhindern.


    Die Bestimmungen verlangen aber, das bei längeren Wartezeiten vor den Sektionen die Motoren ausgeschaltet werden und dadurch sowohl die Umwälzpumpe als auch der Lüfter nicht laufen und die angestaute Wärme nicht abgeführt werden kann!


    Racepa

  • Hallo Pa,
    sollte es darum gehen, daß sich der Pumpenmotor zu dicht am Kühler befindet? Es sieht auf dem Bild schlimmer aus als es ist, die abgedeckte Kühlerfläche ist wirklich minimal und das teil ist ja rund. Es kann noch viel Luft vorbeiströmen, ich sehe kein Problem darin. Und die Pumpe sitzt am Kühleraustritt, bis dahin sollte das Wasser eh schon runtergekühlt sein.
    Ein größerer Kühlerquerschnitt wäre aber immer eine Überlegung wert.


    MfG Maik

  • maik,


    ist doch keine Kritik gewesen, sondern eine allgemeine Überlegung!


    Ich gehe z. B. bei unserer Fußbodenheizung auch davon aus, dass diese wie ein großer Kühler arbeitet, allerdings ohne Luftkühlung.


    Brauche ich bei großer Kälte mehr Heizleistung, dann schalte ich an der Umwälzpumpe eine schnellere Stufe ein und mehr warmes Wasser wird transportiert und kann seine Wärme an den kühleren Fußboden abgeben.


    Racepa!