Winne,
alle Reifen funktionieren nur mit richtigem Luftdruck und richtiger Reifentemperatur optimal.
Straßenreifen haben aber ein relativ großes "Temperaturfenster", in dem sie mit einigermaßen richtigen Reifenluftdruck recht gut funktionieren.
Je sportlicher oder rennmäßiger (Slicks) ein Reifen ausgelegt ist, um so enger ist das Temperaturfenster und der Reifenluftdruck und die Reifenhärte sollte der Strecke, der Maschine, dem Fahrer und den Gegebenheiten angepaßt sein.
In der 600er Supersport werden von Pirelli Diablo Supercorsa mit verschiedenen Härtegraden eingesetzt und zwar als Profilreifen u. als Ausführung "Rain".
Die Profilreifen fahren sich wie Slicks!
Frag mal, ob es die für Euch passenden Reifen mit oder ohne Straßenzulassung gibt!
Letzte Woche Pannonia mit einer 750er über 40 Runden mit Pirelli-Regenreifen bei unterschiedlichem Nässegrad auf der Strecke und nur leicht abgerundete Kanten der Profil-Rillen.
Der Motorrad-Partner hat es wesentlich ruhiger angehen lassen, wohl nur um die 35 Runden gefahren und dessen Reifen sahen aus wie neu!
Luftdruck lt. Empfehlung Reifendienst Pirelli Nass vorn 2,4, hinten 2,0 jeweils bei kaltem Reifen, wobei im ersten Turn der Luftdruck leicht erhöht wurde.
Zu beobachten war, dass nach ca. 5 Runden, also knapp 25 km, beide Reifen mittig relativ kalt blieben, linke Flanke etwas wärmer und rechte Flanke noch etwas wärmer war (mehr Rechtskurven) und auf dieser Seite die Feuchtigkeit auf dem Reifen im Stand von selbst wegging!
Lufttemperatur nachts um die 4° C, Mittags um die 12° C.
Racepa