Materialfrage.....

  • Hallo an die Experten und Bastler,


    da meine letzten Eingriffe in einen Motor bereits etwas mehr als 20. Jahre her sind bewegt mich gerade die Frage, ob dieses Flüssigmetall o. auch das knetbare Gedöns ohne Bedenken an neuralgischen Punkten in ein Motorgehäuse angebracht werden kann.....in vertretbaren Massen und Maßen*!*


    Ich meine die Frage dahingehend, dass es gut bearbeitbar ist und die thermischen und mechanischen Belastungen aushält.....Vibrationen, Öl und Kraftstofffest ist.....auf Dauer....*fragend-kopfkratz*


    Würde mich auf die eine oder andere Antwort freuen :daumenhoch


    Gruß
    Volker²


    PS: .....evtl. gibt es ja auch noch Alternativen, die ich nicht kenne....*?*

  • Pauschal kann man da nichts sagen! Zu den chemischen Eigenschaften kann dir nur der Hersteller eine korrekte Antwort geben!


    Die mechanischen Fragen lassen sich nur ganz schwer beantworten. Wenn ich mich nicht irre ist „Flüssigmetall“ Epoxy mit Metallpulver. Somit hat diese Kombination höchst wahrscheinlich einen anderen Ausdehnungskoeffizienten , wie z.B. das Motorgehäuse.
    Ausgehend von der Verarbeitungstemp. werden bei jeder Temperaturänderung Spannungen auftreten, welche zum Lösen der Klebestelle führen können!

  • .....hm, zu Zonenzeiten hatten wir den 2-Komponenten Epoxydharz, den haben wir mit Alupulver (Schleifrückstände) gemischt und dann an Fräsfehlstellen eingebracht. Meistens war das am Kurbelgehäuse o. Zylinder, wo man ausversehen die Wandung durchgefräst hatte. Egal wo (Kupplungsseitig o. die der Zündung) es hat beidseitig aufgebracht, immer gehalten. Allerdings waren das nur 70ccm Motoren. Nur die Oberfläche des Harzes wurde durch das Kraftstoffgemsich etwas rauer und verfärbte sich von weiß zu grau....

  • es gibt da soooo viele unterschiedliche knetmetalle, das du für fast jeden bereich, das richtige dabei hast.
    must halt nur mal ein wenig im netz suchen und dich nicht von markenprodukten wie patex irritieren lassen (ich meine, das zb. conrad da ne gute auswahlt von dem zeug hat/hatte)

    Leider vergesse ich aus absoluter Ignoranz immerzu die Namen, der Leute, in dessen Threads ich nichts mehr schreiben wollte!


    Auf die bösen Menschen ist Verlass, sie ändern sich wenigstens nicht


    William Faulkner 1897-1962


    US Schriftsteller & Nobel Preisträger 1949

  • ....habe gerade nachgeschaut. Da sind tatsächlich mehr Angebote als die beim Händler um die Ecke.....(hab´s nicht so mit dem I-Net, aber schön ist es trotzdem :-)


    Um einen Versuch werde ich wohl nicht umhinkommen. Oder es meldet sich noch jemand, der damit evtl. Erfahrung gesammelt hat.


    Welche Temperaturen können den im und am Kubelgehäuse anliegen?

  • hab das zeug leider noch nicht im kw gehäuse verbaut, aber schon an etlichen anderen stellen... bis heute muss ich sagen, bin ich noch nie wirklich enttäuscht worden von dem zeug.
    hat bis dato alles gehalten, selbst haltbare gewinde, konnte man in dem zeug zaubern


    wenn du sicher gehen willst, dann ruf doch einfach mal beim förster an, vielleicht kann der dir nen tipp aus erfahrung geben!?

    Leider vergesse ich aus absoluter Ignoranz immerzu die Namen, der Leute, in dessen Threads ich nichts mehr schreiben wollte!


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    William Faulkner 1897-1962


    US Schriftsteller & Nobel Preisträger 1949

  • Zitat

    Original von faeka


    wenn du sicher gehen willst, dann ruf doch einfach mal beim förster an, vielleicht kann der dir nen tipp aus erfahrung geben!?


    ....ja, dass könnte ich mal machen. Muss nur noch auf das Eintreffen des Gehäuses warten und mal sehen, ob ich über diese filigranen Fähigkeiten noch verfüge......an der Gicht soll´s nicht liegen :biggrin:

  • Hallo,
    ich hab schon Kaltmetall im Kurbelwellengehäuse benutzt.
    War aber an einer Rs 125.


    Hält problemlos das Zeug, ich werde morgen mal raussuchen von wem es war und was genau.


    Gruß, Axel

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