ZitatAlles anzeigenOriginal von MichaelE
Mik, ich habe alles neue gemacht:
- Luftfilter, ja der Alte hat sich sofort beim Auswaschen in seine Bestandteile aufgelöst
- alle Benzinschläuche
- Benzinfilter/Benzinhanen
- Nadeldüsen
- Nadelstöcke
- Schwimmervential
- Zündkerzen, Kalbel, Stecker, Zündspulen
Motor wurde ja von GHN überholt mit CFK Drehschieber, Jolly GP, Getriebe.
Gerade nochmals eine kleine Runde gefahren, mit 9ER Kerzen anstatt 8ER ubnd LLD 1-1/2 Umdrehungen und Standgas leicht erhöht, läuft wie O.O, dreht ganz locker bis 12K, ok dies werde ich Ihr nicht wirklich zu oft antun.
Ich glaube ich verkaufe meine MV und hole mir eine 2te.
gr
Mike
Das Feineinstellen der Luftregulierschrauben (CO-Schrauben) lohnt sich bestimmt auch nochmal. Bei mir waren damals die Vergaser, glaube, mit bis zu einer 3/4 Umdrehung verschieden am Ende.
Generell:
1. Bowndenzug-Gleichheit herstellen, d.h. peniebelst identisch die 4 Schieber im oberen Gasergehäuse verschwinden lassen (habe ich immer mit einer Nähnadel in EXAKT gleichem Winkel gemacht)
2. Absolut identische Leerlaufschrauben-Anschlag-Start herstellen und dann in 1/8 Umdrehungen reindrehen, bis der Motor irgendein Standgas halten kann.
3. Luftregulierschrauben (CO-Schrauben) startend von 1,5 Umdrehungen (oder ggf. abweichend dann die GHN-Umdrehungen) verwenden und dann nach Gehör und Gefühl und immer wieder kleinen Zwischengasstößen anhand feinen Drehzahländerungen justieren.
Motor sollte dazu auf Betriebstemperatur sein, neuer Luffi, Ansaugtrackt gut in Schuß und dicht sein und am besten neue Zündelkerzen und Stecker verbauen (hast ja schon gut vorgearbeitet!)
Wenn optimale CO-Schrauben-Umdrehungen individuell gefunden (bestes Drehmoment bei ca. 3,8% CO-Gehalt bzw. nicht mehr ansteigender Leerlaufdrehzahl mittels CO-Schraubendrehen, dann ALLE 4 CO-Schrauben zur Sicherhheit wieder GENAU 1/4 Umdrehung weiter reindrehen.
4. Leerlaufschrauben IDENTISCH verändern, um gewünschte Leerlaufdrehzahl bei warmem Motor herzustellen.
Gruß
Carsten