Beiträge von Emil Kawatzky

    ...Das mit der Dichtmasse hat nicht funktioniert. Ursache ist ein Riss im Gewindestutzen. Da hilft wohl nur ein Neuteil, sofern es zu bschaffen ist oder schweissen, was aber auch nicht einfach ist. Sonst noch Lösungen ?



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    Hallo Gemeinde,


    Der Öltank ist undicht. Ursache ist das Ölsieb, welches unten an dem Tank verschraubt, und nicht dicht zu bekommen ist,

    Der Vorbesitzer ist auch schon vergeblich drangegeangen. Hat versucht mit Teflon Band das Gewinde abzudichten. Mit mäßigen Erfolg. Der Vorvorgänger hat sich ein Kunststoffteil gedreht, welches auch nicht dicht wurde. Ich habe nun ein Ölsieb von Schwabenland gekauft für teures Geld und wird auch nicht dicht.

    Hab verschiedene Dichtungen ausprobiert O-Ringe / Flachringe etc, aber nichts hat gewirkt.

    Ich muss dazu sagen, dass das Gewinde am Tank nicht besonders viel Drehmoment aufbring. Es "schnackelt" bei zuviel Drehmoment durch. Ist ja nur relativ weicher Kunststoff und noch dazu an der Werkzeugteilung auf null reduziert.

    In meiner Not habe ich nun die Bauteile peinlichst mit Bremsenreiniger entfettet , auf die Gewindegänge Dirko Dichtmasse aufgetragen und dann händisch angezogen.

    Jetzt warte ich bis die Dichtmasse ausreagiert ist und ...hoffe....


    Hallo Atze: Die POM Vergaser Teile , sind die selbst hergestellt oder Repro? Bei meiner 400er sind die Alu Ansaugstutzen mit einem Absatz versehen und zwischen Vergaser und Stutzen ein O-Ring eingesetzt. Offenlichtlich eine "Bastellösung des Vorbesitzers der sich vermutlich an seiner neuen Drehbank sehr erfreute. Scheint zwar zu funktionieren, aber original wäre mir lieber, da nicht sichergestellt ist, dass der O-Ring immer richtig sitzt und nicht angesaugt wird. Ich würde allerdings PA einsetzen anstell POM, weils flexibler ist und vermutlich besser abdichtet. Aber das ist nur eine Annahme. Falls es gute und funktionierende Reproteile gibt, würde ich die gerne verwenden .

    Hallo Atze, das Problem mit dem ausgenudelten Hauptständer habe ich auch. Ich hab das erstmal pragmatisch behoben, indem ich das Ding schlichtweg entfernte . Langfristig möchte ich den Hauptständer aber schon haben. Also gibt es ein probates Mittel, um das ovale-Nudel- Loch am Rahmen wieder zu restaurieren? Ich dache daran, ein Blech einzuschweissen und die Bohrung neu zu machen. Das Festsetzen der Achse finde ich übrigens eine sehr gute Idee, die das Problem an der Wurzel löst.

    Allerdings habe ich noch davor Respekt am montierten Rahmen mit meinen hervorragenden Schweisserkenntnissen ( Ironie) herumzubrutzeln. Es ist ja schnell mal was irreversibel verschlimmbessert.

    Interessanter Artikel im amerikanischen Roman-Stil. Das PDF könnte man auch auf eine Seite reduzieren, aber so sind unsere transatlantischen Freunde, so kenne ich Sie auch von der Arbeit her. Dennoch Danke für den informativen Artikel.


    Ich wollte hier Rückmeldung über den Verbrauch geben. Bin jetzt mit 10l Benzin, dem "neuen" Set-Up, also Düsennadeln auf zweite Position von oben und den neuen Starterschiebern , 140km gekommen. Also ein Verbrauch von rechnerisch 7,14 l/100km. Das ist schon mal eine deutliche Verbessserung. ggü. den 10l/100km zuvor. Da ich mehrere Parameter auf einmal geändert habe, kann ich natürlich jetzt nicht genau sagen an was es lag, aber ich vermute der Löwenanteil kam von den nun sauber abdichtenden Kaltstart-Schiebern. Die Veränderung der Düsennadeln denke ich hat eher was mit dem sauberen Dremomentverlauf im mittleren Drehzahlbereich zu tun.

    Bei all dem Aufwand muss ich sagen, dass eine Schieberfeder "gebastelt war" und offensichtlich zu schwach um den Schieber ordentlich zu schliessen. Also eigentlich ein Cent-Artikel, der eine enorme Auswirkung brachte. ...Der Rest war "schöner Wohnen"

    hallo zusammen !

    Ich will hier keine Grundsatzdiskussionen anregen ..

    Ich meine jeder so wie er mag.

    Dass der Sprit heute weniger zündfähig sein soll ist mir neu . Gibt es dazu belastbare Unterlagen?

    ROZ 95 sollte ausreichend sein für alle alten Kisten. Auch 10% Alloholanteil vertragen meine Fahrzeuge alle problemlos. ( Ich auch übrigens, das haben wir gemeinsam 😉) Ebenso Tetraethylblei braucht keines meiner Fahrzeuge .


    Ein unerfahrener Neuling sollte erstmal die Finger von Änderungen weglassen, bevor er sich genügend eingearbeitet hat.


    Gruss


    Emil

    Hallo Atze,


    Der Vorbesitzer hatte eine Vorahnung und eine selbstgedrehte PA-Buchse eingesetzt. Ich habe die wieder herausgenommen, da ich nicht von der Wirksamkeit überzeugt war.


    Der Lagersitz der Welle im linken Motordeckel wurde schon mal ausgebuchst. So nehme ich zumindest an weil da eine messigfarbene Buchse im Alu sitzt, welche ich nicht als Serienstand interpretiere. Somit wird das Biegemoment bereits im Deckel abgefangen und kommt nicht mehr auf die Wellendichtung. Der Vorbesitzer verfügte offenbar über eine Drehbank, das ist mir schon an mehreren Stellen aufgefallen. Einige Buchsenmaße sind sehr krumm, also selbst gemacht.


    Ich sehe das auch als einen Konstruktionsmangel des Motors.


    Zum Thema Original: Da ich unterstelle, dass die wenigsten Fachleute sind , sind die Veränderungen ggü Original meist verschlechternd oder bestenfalls sinnlos. Wenn man die Themen richtig verstanden hat, dann spricht nichts gegen eine wirkliche Verbesserung. Aber z.B K&N Luftfilter oder Nachrüstauspuffanlagen sind in der Regel verschlechternd, es sei denn man verfügt über einen Motorprüfstand, um die erforderlichen Abstimmarbeiten durchführen zu können. Und wer hat den schon.


    Weitere Beispiele

    Eine Z1 mit der originalen 4in 4 ist ca 5k mehr Wert als eine im selben Zustand mit einer Zubehör- 4 in eins.

    Das gleiche gilt für die Original-Lackierung.

    Eine Originalsitzbank wird höher bewertet als jegliche Spezial-Höckersitzbank. uvm.

    Hi Atze,

    meine Standardlösung gegen Bremsenquietschen: Es was Kupferpaste auf die Rückseitre der Beläge aufbringen, das dämpft schon mal die Schwingungen. ( Nur bei Scheibenbremse, klar) Natürlich kann man an der Reibpaarung etwas ausprobieren und es mit anderen Belägen probieren. Manchmal hilft es die Beläge mit groben Schleifbpapier abzuziehen, um eine eventuell verhärtete Belagsoberfläche zu entfernen.

    Weiterhin hilft oft eine Komplettzerlegung mit einer umfassenden Reinigung der Bauteile.

    ...

    Auf Deinen Bilder habe ich gesehen, dass die Schaltstange auch schon Verschleiß an der Simmeringstelle aufweist.

    Macht Du das was? ( Siehe auch meinen anderen Thread, wo ich das Thema behandle)