Beiträge von SKD

    Es könnte mit dem Lösevermögen für Luft und Wasser zu tun haben. Bei Öl ist es beispielsweise so, dass bei Normalbedingungen max ca. 9% Luft gelöst wird. Unter höherem Druck auch mehr. Ähnlich wird es auch bei Bremsflüssigkeit mit Luft und auch Wasser sein. Eventuell führt das über Nacht unter Druck setzen dazu, dass etwas mehr Luft in Lösung geht.
    Allerdings wird die gelöste Luft (oder eben Wasser) dann auch bei Druckabfall gleich wieder gelöst. :nixweiss:
    Den Effekt sieht man auch, wenn man eine Spritze nimmt zum Befüllen des Bremssystems. Wenn man die Spritze aufzieht und damit Unterdruck anlegt, entstehen Blasen. So kann man die Bremsflüssigkeit dann auch noch untersättigen Bevor man sie einfüllt.


    Das Verkleinern der Luftblasen bringt definitiv nichts für das Aufsteigen der Luftblasen im freien Flüssigkeitsvolumen. Ich arbeite in der Hydraulikbranche und hab genau mit diesem Entgasen zu tun. Die Auftriebskraft der Blase steigt quadratisch mit ihrem Durchmesser!


    Edit: Was ich mir noch vorstellen könnte ist folgendes:
    Ihr kennt ja den Effekt, wenn Luftblasen in Flüssigkeit sozusagen an der Wand "kleben". Vielleicht ist dieses Kleben stärker ausgeprägt wenn die Blasen größer sind / mehr Oberfläche haben. Und in einem Bremsleitungssystem werden die Blasen wohl zu einem Großteil nicht frei in dem Volumen schweben, sondern eben an den Leitungen hängen. Wenn ich nun die Leitung unter Druck setze und sich die Blasen verkleinern, lösen sich eventuell Blasen von den Leitungen, die dann danach aufsteigen.

    Als ich vor 2 Monaten beim KüS war mit der RGV und ich dem Prüfer die Reifenfreigabe hingehalten habe (selbe Dimension wie eingetragen), hat mich der Prüfer gleich gefragt, ob das die gleichen Dimensionen seien und sagte, dass sich da was geändert hätte und es ansonsten nicht mehr zulässig wäre. Also scheinbar ist es nicht mehr zulässig eine andere Dimension zu fahren selbst wenn es eine Freigabe gibt. Hab jetzt nicht genauer nachgefragt, vermute aber, dass man es dennoch eintragen könnte.

    Habe eben eine Probefahrt gemacht. So gut ging die RGV noch nie! Hatte vorher die 2teiligen Schieber und hab jetzt auf die Tyga umgerüstet und gleichzeitig noch die "Pulleys" von BC Engineering installiert. Damit ist alles viel spielfreier und die Schieber lassen sich viel genauer einstellen. Die RGV geht jetzt über den gesamten Drehzahlbereich deutlich besser als zuvor! :)

    das ist schon klar, dass das schnell gemacht wäre. Ich habe mich aber eben gefragt, ob das nicht vielleicht sogar so gedacht ist? Die Oberteile sollen sich ja schließlich nicht bewegen. Daher die Frage, ob noch wer die Schieber hat und ob es bei denjenigen ähnlich ist...?

    Hallo,
    Ich habe mir neulich die Schieber von Tyga, die baugleich mit den Cougar Red sein sollen gekauft. Gerade bin ich beim Einbau und habe folgendes festgestellt: Ähnlich wie die original Schieber ist das runde Oberteil der Schieber zur Mitte hin leicht abgeflacht, sodass sich die beiden Schieber nicht in die Quere kommen. Bei den neuen Schiebern ist diese Abflachung aber etwas kleiner als bei den origanlen, was dazu führt, dass sich die beiden Oberteil berühren und diese dann mit etwas Spannung im Zylinder sitzen. Man musste mit den Fingern etwas drücken damit sie nebeneinander gepasst haben. Ich frage mich jetzt, ob das so gedacht ist?
    Ich kann nicht wirklich sagen, was passiert wenn der Motor warm ist. Hat jemand Erfahrung mit den Schiebern?
    Die Schieber lassen sich imkalten Zustand jedenfalls gut bewegen!

    Hab ich mich auch schon immer gefragt. Durch den Druck werden die Blasen ja verkleinert und die Aufstiegskraft wird ja sogar geringer (steigt quadratisch mit dem Durchmesser). Dazu kommt, dass der die Verbindung zum Ausgleichsbehälter ja dann auch zu ist. Also müsste es eigtl kontraproduktiv sein.
    Lasse mich aber gerne mit einer Begründung vom Gegenteil überzeugen...?