Beiträge von Tutti

    hab ich shcon paarmal gehört sowas.
    Sehr übel.
    Aber meistens waren die uach unter 2 mm abgefahren.
    Es steht da ja deutlich drauf 2mm Verschleissgrenze.
    Dadurch haben die nimmer die Stabilität und hitzeableitung, denke 2 Gründe die dazuführen.
    Da ist meistens ja auch ne Verschleissnut bei den Lucas, davon seh ich ja GAR nichts mehr bei dir ...


    Ich wechsel die immer noch bissl vor dem Ende der Verschleissnut.
    Nichtsdestotrotz sollte sowas nicht passieren.

    Zitat

    Original von Udo #67



    Rossi hat Sete doch schonmal so in der Kurve überrascht !? War da nicht sogar bei sete der front Fender (Kotflügel) abgerissen???


    ja da war sowas letzte Saison, weiß aber nichtmehr welche Strecke das war.


    Da hat Rossi Sete hart aber fair überholt.
    Sete wollte kontern und ist mit Überspeed in die nächste Kurve und ist so Rossi gegen das Hinterrad gefahren.
    Denke da kann Rossi nichts für, wenn ich mich recht erinnere ...

    Racepa
    das dachte ich im ersten Moment auch mit der FUßraste, dass er den FUß net drauf bekommen hat.
    Irgendwie sah es aber auch stellenweise in der Wiederholung so aus, dass es absichtlich war.


    Anyways.
    Ich find die Aktion etwas rabiat, aber eben ein Rennunfall.
    Rossi hat sich verschätzt, nicht weit genug neben Sete daneben gekommen.
    Dadurch hat der die Linie recht weit zugemacht. Dadurch dass Rossi zu spät gebremst hat (denke ich mal), konnte er nimmer einlenken.
    Da ein weiteren Bogen fahren, bzw abbremsen wegen der Nähe zu Sete nicht mehr möglich war hat er sich angelehnt, um das "schlimmste" zu verhindern.
    Mit nem Sturz von Rossi oder geradeausfahren hätte er mit großer Wahrscheinlichkeit beide mitgenommen.
    Denke mal, dass das auf keinen Fall absicht war, sondern schlicht nen Fehler von Rossi.

    Hi michl
    du hast mich falsch verstanden!
    Es geht NICHT um die Kraft der Kette, sondern um den Vortrieb.
    Das Hinterrad übt ja die Kraft auf die Schwinge aus, damit die Fuhre sich bewegt.
    Ich hab ja geschrieben, die Kette dürfte kaum Kraft nach oben oder unten haben. Denn sonst würden ja die Schwingenschleifer SEHR schnell verschlissen sein.
    Die Kraft der Kette wird lediglich dazu genutzt, damit das Hinterrad in Drehung versetzt wird.
    Es geht rein um die Kraft Hinterrad über Schwinge auf Schwingendrehpunkt.

    hm ich muss ja sagen. ICh hab mich bisher auf die Erfahrung verlassen, auf das Gefühl beim Fahren. Hab mir keine Gedanken über die Vorgänge gemacht.
    Aber konnte nicht pennen, da hab ich mir mal das hier überlegt:


    Du hast einmal die Kraft durch denZug auf die Kette.
    Die liegt oben auf der Schwinge auf und könnte sie eine Kraft ausüben, dass die Schwinge nach unten gedrückt wird.
    Diese Kraft ist aber Minimal, da sonst der Schwingenschleifer ja alle paar hundert km durch wäre, und die kette möglichst Reibungsfrei laufen sollte.
    Dann gibt es noch die Kraft vom Hinterrad auf die Schwinge über die Achse.


    Dazu hab ich mal eine Skizze angefertigt (wehe einer lacht :mecker:)


    Dort sieht man ja den Höhenunterschied zwischen Achse und Schwingendrehachse. Dieser ist ausschlaggebend für das Drehmoment auf die Schwingenachse.
    Denn das muss ausgübt werden, damit das Heck sich anheben kann.
    Wenn Kraft und der Hebel in eine Richtungzeigen, wird kein Drehmoment ausgübt, daher ist die grüne vertikale Komponenten relevant.
    Das heißt also beim Beschleunigen, Kraft nach vorne, wird tatsächlich ein Drehmoment ausgeübt, wodurch das Heck nach oben kommt.
    Beim Bremsen ist das genau umgedreht, da die Kraft in die entgegengesetzte Richtung zeigt.


    Für sich alleine betrachtet ist das so okay. Daher wirkt sich auch die Verstellung des Schwingendrehpunktes aus, denn damit kann man die Hebellänge verändern.
    Zusammengefasst:
    Solange die Achse unterhalb des Schwingendrehpunktes ist, wird das Heck beim Beschleunigen angehoben.
    Die Stärke wird gegeben durch
    -Beschleunigungskraft
    -Höhenabstand Schwingendrehpunkt, Achse



    Jetzt war es das aber noch nicht alleine für sich gegeben.
    Zusätzlich hat man eine Gewichtsverteilung nach hinten, wodurch das Heck wieder runtergedrückt wird. Da ist dann die Gesamte Fahrwerksgeometrie für Verantwortlich.


    Also kann das Heck insgesamt ausfedern oder einfedern, je nachdem wie die Geometrie aussieht, wie stark man beschleunigt.


    Bei der Kurvenfahrt kommt noch hinzu, dass das Motorrad schräg liegt und die Zentrifugalkräfte noch zusätzlich wirken.
    Hier ist die Gewichtsverteilung nicht so extrem, daher kommt das da mit dem anheben eher hin.
    Ich hab nun Videos durcgeschaut, aber alle zu groß, da sah man beide Effekte, einmal so einmal so.
    Dadurch ist da der Effekt eher zum Anhebendes Hecks hin verschoben.



    Auf dem Prüfstand ist zusätzlich keine Gewichtsverlagerung gegeben und die Kraft kann komplett im Schwingendrehpunkt angreifen, da sie ja nicht noch zusätzlich in Vortrieb gewandelt wird. Daher ist da der Effekt des Ausfederns ein anderer.


    Wenn man jetzt zu dem Punkt kommt, wo das Vorderrad sehr leicht wird, dann liegt hinten soviel Gewicht an, dass ingesamt das Heck einfedern wird, so groß ist der Effekt durch das Drehmoment auf den Schwingenpunkt nicht, um das zu kompensieren.


    Beim Bremsen kommt noch ein Punkt mehr zum Tragen, dass hinten kaum Bremswirkung ist, und das Gewicht nach vorne verteilt wird.
    Dadurch wird das Heck so leicht, dass es trotzdem ausfedert, weil der Effekt zu gering ist.


    So ich hoffe ich hab nichts vergessen, jetzt kann ich wieder ruhig schlafen *g*.

    http://dontbescaredracing.com/video/


    sind zwar teils längere Schwingen drin, wegen Drag rennen, aber man kann vorallem in dem Video rechts oben der zx12-r erkennen, dass das Heck runtergeht beim Beschleunigen.
    Es ist zwar von der Geometrie logischerweise abhängig, wie sich das ganze bewegt.
    Aber ich hab noch kein Bike gesehen, wo beim Beschleunigen das hinten hoch geht.


    Was meinste denn, wie sonst so nen Wheely zur Stande kommt, durch gas zu gas auf.
    Sicherlich nicht, weil sie hinten ausfedert.

    michl das ist nicht ganz korrekt.
    Beim Highsider läd sich das Federbein dadurch auf(also federt derart zusammen), weil der Reifen hinten wegruscht und dann plötzlich wieder Gripp bekommt.
    Kannste dir so vorstellen, wenn du Schnee schiebst und dann aus Versehen volle Kanne gegen nen Bordstein läufst. NUr dass du keine Federung im Schneeschieber hast.

    Beim Prüfstand oder wenn du die Vorderbremse ziehst geht die Kraft ja nicht in Vortrieb, sondern diese stemmt sich gegen das Vorderrad. Diese zusätzliche Kraft aufs Vorderrad bewirkt, dass die da vorne einfedert.
    Wenn du aber diese Gegenkraft nicht hast, dann geht sie hinten rein.


    Was meinst du denn, warum deine gsx-r hinten Negativfederweg beim Anbremsen auf eine Kurve brauch ?
    Und warum du dach vorne gedrückt wirst auf die Stummel, wenn du vom Gas gehst?


    Ich such gerade ein Video, wo man das mal sehen kann, ein MotoGP Start wäre zB ideal ..


    bis auf das find ich den Text gut.
    Ich seh das genau andersrum, beim gas geben federt das Heck natürlich ein.