Bei mir ist das alles andersherum gedruckt
Ich finde solche Artikel immer wieder gut, auch weil sie dazu beitragen, dass schöne Dinge nicht in Vergessenheit geraten.
Wurde der süße Gepäckträger zum Jux montiert oder muss das so, weil original?
Bei mir ist das alles andersherum gedruckt
Ich finde solche Artikel immer wieder gut, auch weil sie dazu beitragen, dass schöne Dinge nicht in Vergessenheit geraten.
Wurde der süße Gepäckträger zum Jux montiert oder muss das so, weil original?
Bei den BVF Vergasern sind die Schwimmernadelventil-Dichtungen ebenfals aus einem papp-artigen Material.
Das war Verbundstoff von Kautasit mit feinsten Asbestfasern
Die Luftventile in der RGV/RS sind ohne Spannung geschlossen.
Noch kurz was zu den Luftdüsen (Korrekturdüsen) bzw. warum sich diese immernoch auswirken, obwohl das Ventil offen ist.
Die Luftdüsen sitzen im gerichtetten Luftstrom des Ansaugtrichters und werden hierdurch zusätzlich mit Überdruck beaufschlagt.
In der Leitung mit dem Solenoid wirkt hingegen bloß Unterdruck.
Vermutlich wird das bei der Vorstellung oft vergessen.
Hi Tim Ey,
also mit der Ignitech bzw. Zündung allgemein, habe ich bewusst noch nicht rumgefummelt.
Hauptsächlich wegen der Haltbarkeit des Motors, da bin ich auch ein wenig skeptisch was das anbelangt.
Es gibt aber paar Leute hier im Forum die Ignitech fahren und zufrieden damit sind.
Vielleicht teilen die mal paar Erfahrungen, wäre cool, wir sind ja hier im Forum und teilen alle die selbe Leidenschaft.
Das Luftsystem verbessert hauptsächlich die Beschleunigung unterhalb der Resonanz, also bevor der Auspuff wirkt.
Der Motor hängt damit deutlich besser am Gas.
Zieh mal die Stecker von den Ventilen ab und fahr mal ne Runde, dann weist Du bescheid.
In den Leitungen der Hauptluft-Solenoids sitzt keine Drossel drin, höchstens der kleine Misubishi-Luftfilter könnte geringfügig Wiederstand haben, wirkt beim reinpusten aber unauffällig.
Die meisten VJ22 haben ja nur ein Hauptluft-Solenoid, ab Bj. 1994 wurden dann zwei Stück separat verbaut, wie in der Aprilia (siehe Schaltplan). Angeblich gabs da wohl Interferenzen zwischen den Vergasern in bestimmten Drehzahlen/Lastsituationen.
Zum meiner Behauptung/Erkenntnis:
Ich bin mehrere Beschleunigungsintervalle auf einer festgelegten Strecke gefahren, jeweils im Drehzahlbereich wo das Ventil komplett offen ist sowie in der Taktsituation, mit Prüflampe im Cockpit.
Hierbei bin ich verschiedene Hauptluftdüsen gefahren 0.6er und 1.4er und habe geprüft, ob sich eine kleine/große Düse überhaupt noch auswirkt wenn das Ventil offen ist, das ganze sogar mit Zeitmessung, war im nachhinein aber unnötig.
Die Auswirkung hat man auch sofort gespürt, mit der 0.6er Düse war die Beschleunigung viel schlechter (die Kurve kam immer näher).
Kannst ja mal ausprobieren.
Wenn Du keine Prüflampe hast, dann kannst Du auch den kleinen Luftfilter direkt mit dem Vergaser verschlauchen, dann ist das System für den Testzweck immer offen.
Eine Besonderheit gibt es höchstens bei den deutschen RGV's ab Bj 1992, betrifft das Nebenluft-Solenoid.
Hier ist an der großen Filtereinheit mit Gummikappe eine Stellschraube zur Feinjustierung der Luftmenge vorhanden (siehe Werkstatthandbuch).
Die Justierschraube hat wahrscheinlich was mit dem Kat und Abgasmessungen zu tun, bin mir aber nicht sicher.
Leg das Nebenluftsystem lieber still, das macht eh schnell Faxen beim Anfahren wenn's draußen kalt ist.
Überhaupt ist die ganze Konfiguration inkl. Düsen sehr auf Kante genäht und wahrscheinlich nur auf den Kat getrimmt.
Bestimmt gibt es Moppeds mit größeren Vergasern die untenrum gut fahren (MX zum Beispiel), aber von der Gesamtkonstruktion anders sind wie die RGV/RS.
Aber probiere es aus, probieren geht über studieren und hinterher weis man mehr.
Du kannst doch sicher die Ventile mit der Igni via Prüfstand oder Straßenläufe einstellen sodass die Karre gut geht, einfach testen und nachjustieren.
Falls Du es probierst, dann gebe aber bitte mal ne Rückmeldung, das hilft dem nächsten User, der hier sucht und Ähnliches vor hat.
Wäre interessant.
Habe noch einen schlampigen Fauxpas von mir entdeckt (anscheinend niemand aufgefallen).
Man möge mir verzeihen.
Wenn das Hauptluftventil offen ist, werden Nadeldüse, Düsennadel und Hauptdüse NICHT abgeschaltet sondern nur um ein bestimmtes Maß gedrosselt
sollte heißen:
Wenn das Hauptluftventil offen ist, wird die Hauptluftdüse zur Korrektur der Nadeldüse, Düsennadel und Hauptdüse NICHT abgeschaltet sondern nur um ein bestimmtes Maß gedrosselt.
Das habe ich bereits im offenen sowie im getakteten Zustand überprüft.
-> Die Solenoids sind eine parallelschaltung zu den Düsen im Trichter. Solenoid offen = Düse vermutlich unwirksam. Solenoid zu = Trichterdüse ist Chef.
Laut meiner Erkenntnisse ist das nicht korrekt.
Die Hauptluftdüse hat immer eine Wirkung, mit Hilfe des Luftventils wird lediglich die Wirkintensität der Düse verändert.
Hi Tim Ey,
das ist ein komplexes Thema.
Im Forum existiert bereits ne menge Lesestoff hierzu, aber nicht alles korrekt.
Ich habe in der Vergangenheit auch schon einiges getestet und überprüft, weil es mich interessiert hat.
Die Angaben zu den SAPC's (Diagramme) können sooo nicht pauschalisiert werden.
Das Diagramm für den 22D30-Controller (internationale Suzuki Box) kann auch für den 23D70-22c Controller (Aprilia Box, Bj.94-97) übernommen werden, das habe ich selbst schon via Prüflampe und Zelltronictester überprüft.
Dein gepostetes Diagramm zur Aprilia Box (23D70) bezieht sich nur auf die RS250 MK2 (Bj 98-03) in welcher der 23D70-23c Controller verbaut war, hier öffnet die Ausslasssteuerung etwas später und eignet sich besser für Tuningauspuffe mit höherer Resonanz.
Im Gegensatz zum internationalen Suzuki-Contoller (22D30) ist das Schaltschema der deutschen Suzuki-Controller (22D90 und 23D00) anders, soweit ich weis ist hier aber nur das Nebenluftsystem etwas komplexer geschaltet (zwecks Abgasnorm).
Weiterhin gibt es für die RGV noch SAPC's mit gedrosselter Motorleistung (45 Ps) für den Japanischen Markt (22D60) und die Racekit-Controller (23D10 und 23D60) sowie die SP-Variante (22D10).
In wie weit sich die Zündkurven der einzelnen Controller unterscheiden weis ich nicht.
Zu den Diagrammen ist auch anzumerken, dass die Steuerkurven der Luftventile nur wie folgt arbeiten, wenn der Gasgriffsensor (TPS) richtig kalibriert ist (betrifft auch die Zündzeitpunktverstellung).
Wie man den Gasgriffsensor mit „Hausmitteln“ kalibriert, wurde hier schon beschrieben:
Alternativ eignet sich auch der Zeeltronictester TS hierfür.
Noch paar Anmerkungen zu den Vergasern:
Wenn das Hauptluftventil offen ist, werden Nadeldüse, Düsennadel und Hauptdüse NICHT abgeschaltet sondern nur um ein bestimmtes Maß gedrosselt, wurde auch schon im Forum diskutiert.
Die Hauptluftventile würde ich nicht stilllegen, das ist doch gerade der Gamechanger in den Moppeds.
Mit deren Hilfe lässt sich die Karre, trotz großer Vergaser, in den unteren Drehzahlen noch gescheit fahren.
Im Forum gibt es aber Leute die ohne Luftsteuerung auf der Rennstrecke fahren (Rossifumi?).
Vielleicht posten die für dich mal ihr Vergasersetup, "Die Zeiten des weißen Tuch's seien ja vorbei" so deren Wortlaut.
Zu den Überlaufröhrchen der Schwimmerkammern kann ich nichts beitragen bzw. ist mir da noch nichts aufgefallen.
Und so etwa sahen die denkbaren Träume in der DDR aus.
Das Poster hing in einem demolierten Betrieb über einer Werkbank (Stahlguss in Chemnitz), heute ist das Gebäude abgerissen.
Wirkt heute fast schon zynisch.
Die Hölzer könnten das letzte "Werkzeug" sein, dass man einsetzt, wenn der Hobel wieder mal streikt und der Frust zu groß wird.
Ab damals war Rauchen halt voll in Mode und wurde mit Freiheit verbunden.
Die Marlboro-Werbekampagne hat allen den Kopf gewaschen.
28ps erreicht die NSR wenn überhaupt auch nur, wenn man den Auspuff auftrennt und die Verengung aus dem Krümmer herausschleift. Ansonsten kommt da nicht viel bei rum. Auspuff komplett austauschen behebt das "Problem" auch.
Ja die muss natürlich raus, sonst wird das nix, hatte ich glatt vergessen.
Tuningauspuff ist meiner Meinung nicht unbedingt notwendig, die modifizierte Serientröte oder die Internationale Birne geht faaast genauso gut und ist total unauffällig.
Auch wenn die NSR 125 für metro vielleicht zu klein ist, finde ich sie an dieser Stelle erwähnenswert.
Das Preisleistungsverhältnis ist einfach sehr gut.
Zeigt mir ein 125er Zweitaktmopped in der Preisklasse, das so schnell läuft und von der Teileversorgung easy going ist.
Die TDR passt bestimmt für große Leute, guter Tipp.
Sofern man nicht soviel Geld ausgeben will und flott fahren möchte, ist die Honda NSR 125 (Baureihe JC22) eine gute Alternative.
Hatte ich früher auch.
Der Schrauberaufwand ist geringer als bei einer Simson, wenn der Grundzustand gepflegt ist, aber ganz ohne Schrauberrei geht's nicht - es sind halt alte Fahrzeuge.
Die JC22 wurde in hohen Stückzahlen gebaut und ist robust/alltagstauglich, der Teilemarkt ist auch sehr gut.
Das Mopped hat original 28 PS und läuft ca. 160 Km/h spitze, mit Tuningauspuff ca. 30 Ps.
In Deutschland wurde die JC22 nur mit 15 PS angeboten (gedrosselt über das Steuerteil für die Auslasssteuerung TV124).
Mit dem internationalen Steuerteil TV78 hat sie dann ihre 28 PS - einfach umstecken, Zündkerze und Vergaserdüse anpassen und schon rennt die Kleine, das ist aber in Deutschland illegal.
Es gibt auch Möglichkeiten das Steuerteil TV124 umzubauen, im NSR-Forum gibt's Infos hierzu.
Ob deine Körpergröße zur Honda passt, weis ich aber nicht.