Beiträge von Spargel19
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Wirklich ein gut erhaltenes Exemplar.
Speziell die Motorkonstruktion mit echter kalter/heißer Seite, finde ich exklusiv.
Das hat schon was.
Mensch Henning, sei nicht so geizig.
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Poste mal paar Fotos vom Motorrad.
(Bilder erzeugen Gefühle und Gefühle erzeugen Taten)
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... die original Gabelfedern der 250er Showa Gabel verwenden, das müssten 7er sein.
Laut Race Tech sind es 7,6er.
0,77 mm/kg * 9,81 = 7,55 N
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der Auspuff ist wohl DAS Bauteil, welches die Haltbarkeit am größten beeinflusst, alles andere ist Makulatur
Kompression?
Zündzeitpunkt?
Düsen?
Hat doch alles Einfluss auf die Haltbarkeit oder war das Satire?
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Nochmal kurz paar Fragen zum Aufbau der RS125-Gabel:
Kannste bitte nochmal die Feder, Cartridge, Standrohr nebeneinander legen (Foto)?
Bloß um besser zu verstehen, in welcher Höhe alle Komponenten ungefähr angeordnet sind.
Ist die Platte mit dem Löcherkarussell (Oberseite Standrohr) auch verpresst oder wird die nur durch die Feder geklemmt?
Hat die Cartridge irgendwo Ölbohrungen oder ist die sogar verschlossen (ClosedCartridge)?
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Eine Presspassung bei Gabelfüssen ist mir noch nicht untergekommen, wird der Fuß hydraulisch verpresst? Zusätzlich verklebt?
Ich kenne das auch nur von der Marzocchi-Gabel der RS250 LD01, da ist das genauso gemacht.
Die Rohre sind mit Kälte/Hitze in den Fuß eingeschrumpft und zusätzlich verklebt.
Weiterhin ist der Gabelfuß mit einer M10-Schraube mit dem Boden des Standrohrs gesichert.
Ein präzises Feingewinde (wie üblich) war den Italianos in den 90ern wahrscheinlich zu kompliziert...
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Welche RS125-Gabel hast Du denn genau (Baujahr)?
Habe trotzdem, interessehalber mal gegoogelt, für'n Überblick.
Bei den alten RS125 scheint das ja ne gekapselte Konstruktion zu sein, die nicht zugänglich ist.
Hier ne Zeichnung (leider ohne relevante Details)
forcella anteriore - APRILIA RS RS 125www.motosparepartner.comNoch paar Fotos von den ausgebauten Standrohren/Füßen für evtl. weitere Rückschlüsse.
- https://www.ebay.it/itm/225592018831
- https://www.cafr.ebay.ca/itm/402739927266
- https://www.ebay.com/itm/152464873396?_ul=CN
So wie es bis jetzt aussieht, wird das etwas umfangreicher.
Würde folgende vorschlagen:
- Gabelfuß runter
- Standrohr inkl. Cartridge in die Drehbank spannen
- den umgebördelten Rand des Standrohrs abdrehen, sodass Du Zugang zur Cartridge hast
- Fuß und Standrohr wieder verheiraten und das Paar mit anderer Cartridge beschenken
Weiter wüsste ich jetzt auch nicht.
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Heißluftpistole ist Mist, dachte früher auch immer das geht, hatte aber nie funktioniert bei Aluminium.
Nimm den Brenner und richtig lange heiß machen, keine Angst dass Material schluckt viel mehr Energie als man denkt.
Hier mal ne kurze Erfahrung zwecks Erhitzen (z.B. für Gabelfuß-Demontage):
Angefangen hatte ich mit der Heißluftpistole und wollte die Füße auf 100 °C erhitzen.
Zur Kontrolle habe ich mit einem EGT-Sensor (lag im Regal) von Zeit zu Zeit das Material abgetastet, um nicht zu viel Hitze reinzubringen.
Also ca. 3-5 min mit der Pistole angepustet und dann kurz gemessen.
Egal wie lange ich die Pistole auf den Fuß gerichtet habe, das Thermometer hing bei ca. 80 °C fest und wollte nicht weiter steigen.
Der Energieeintrag war einfach zu gering, das Aluminium hat die ganze Hitze wieder abgestrahlt und an das Standrohr abgegeben.
Angreifen konnte ich das Material nicht, gefühlt sehr heiß..., aber das Gefühl naja... war halt bloß Kopfkino.
Das Thermometer zeigte keine 100 °C und die Füße waren immer noch bombenfest.
Habe dann anschließend den Brenner genommen und ca. alle 30 Sek Temp. gemessen, da ich schon bissel Schiss hatte.
Im Endeffekt musste ich den Brenner bestimmt fast 2 min draufhalten bis das Thermometer 150°C zeigte, dann ließen sich die Füße mit etwas Kraft und Zange straff drehen (mit Heißluftpistole unmöglich).
Das Alu leitet extrem viel Wärme ab und hält diese auch nur kurz, hätte ich so nicht gedacht, also dass es so extrem ist.
Hatte das anfänglich total falsch eingeschätzt.
Vielleicht hilft dir das etwas weiter.
Dranbleiben, wird schon!!